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Bildung im Landkreis Ebersberg:Notebooks zum Ausleihen

30 Notebooks haben Landratsamt-Mitarbeiter Daniel Köll (v.l.) und Landrat Robert Niedergesäß an Schulleiter Rüdiger Modell übergeben.

(Foto: Landratsamt)

Der Landkreis Ebersberg stattet seine Schulen mit technischen Geräten aus

Noch vor Weihnachten haben Landrat Robert Niedergesäß (CSU) und Daniel Köll, zuständiger Mitarbeiter im Ebersberger Landratsamt, an Schulleiter Rüdiger Modell 30 Notebooks als Leihgeräte für Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums in Vaterstetten übergeben. Über eine solche vorweihnachtliche Gabe konnten sich auch die Förderzentren in Grafing mit fünf und Poing mit sechs Geräten freuen. Die Realschule in Vaterstetten-Baldham hat 67 Notebooks erhalten. Insgesamt wurden 108 Geräte ausgeliefert, wie das Landratsamt in einer Pressemeldung schreibt.

Die Lieferung ist Bestandteil einer Fördermaßnahme, mit der Schüler an den Landkreisschulen unterstützt werden sollen, denen die entsprechende Ausstattung für digitalen Unterricht fehlt. Sie können die Geräte an ihren Schulen leihen. Der Förderbetrag für die einzelnen Schulen wurde anhand der aktuellen Schülerzahlen bemessen. Der Landkreis Ebersberg und der Zweckverband Realschule Vaterstetten haben in zwei Tranchen Fördergelder zugewiesen bekommen.

Seit Juli sind für mehr als 500 000 Euro insgesamt 623 Endgeräte wie iPads, Notebooks und Convertibles mit dem entsprechenden Zubehör beschafft worden. Eine vorerst letzte Lieferung wird im Februar erwartet. Welche Geräte benötigt werden, hat die jeweilige Schule festgelegt.

Wenn die Ausgabe abgeschlossen ist, kann ein endgültiges Fazit gezogen werden, ob der Bedarf an den Schulen durch das Förderprogramm gedeckt werden konnte. "Es ist wichtig, dass wir in der aktuell für Eltern, Schüler und Lehrkräfte so schwierigen Situation die Familien nicht vergessen, für die Endgeräte nach dem neuesten technischen Stand keine Selbstverständlichkeit sind", sagt Landrat Robert Niedergesäß. Kinder und Jugendliche hätten ein Recht auf Bildung - unabhängig davon, wie gut ihr Elternhaus finanziell gestellt sei. "Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass durch Corona keine Zukunftschancen verbaut werden."

© SZ vom 14.01.2021 / SZ
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