Betrug in Zorneding 1900 Euro in bar für eine verpfuschte Pflaster-Reinigung

Mangelhaft verlegte Platten (Symbolfoto).

(Foto: Robert Haas)

In Zorneding sind betrügerische Handwerker unterwegs, die ihre Kunden regelrecht ausnehmen. Die Polizei warnt nun vor einer bestimmten Masche.

Wer heutzutage schnell einen Handwerker findet, kann sich glücklich schätzen. Dennoch sollte man - vor allem in Zorneding - nicht einfach den erstbesten nehmen, wie die Polizei jetzt in einer Mitteilung warnt. Denn offenbar sind dort in jüngster Zeit mehrere betrügerische Pflasterreiniger und reisende Handwerker unterwegs, die ihre Kunden übers Ohr hauen wollen.

So meldeten sich bereits Ende Mai zwei Männer bei einem 75-Jährigen und boten ihm als Dienstleistung die Reinigung seines Pflasters an. Es wurde ein Preis von 1900 Euro veranschlagt, der sofort nach der Arbeit in bar fällig war. Erst später fiel dem Hausbesitzer den Beamten zufolge auf, dass die Arbeiten qualitativ nicht seinen Erwartungen entsprechen und außerdem unvollständig beendet wurden.

Als der Mann die Handwerker im Nachhinein nicht mehr erreichen konnte und aufgrund eines nachträglich eingeholten Vergleichsangebotes feststellte, dass er offenbar viel zu viel für die Arbeiten bezahlte, ging er zur Polizei. Die Ermittlungen ergaben, dass gegen die beiden Männer - 18 und 37 Jahre alt und beide aus dem hessischen Raum stammend - bereits mehrfach wegen ähnlich gelagerter Fälle ermittelt wurde.

Die Beamten warnen deshalb in diesem Zusammenhang dringend davor, sich voreilig und hastig von reisenden Handwerkern zu Leistungen überreden zu lassen, ohne sich vorher über Art und Ausführung, die Dauer der Arbeiten und die dafür üblichen Preise zu informieren. Weiterhin wird geraten, bei verlangter kompletter Barzahlung, vielleicht sogar ohne Erhalt einer Rechnung, besonders argwöhnisch zu werden. Wer feststellt, dass reisende Handwerker unterwegs sind, soll sich bei der Polizeiinspektion Poing unter der Telefonnummer (08121) 99 17-0 melden.

Vor Gericht in Bayern Mann unterschlägt Jobcenter 750 Euro und muss nun ins Gefängnis

Amtsgericht Ebersberg

Mann unterschlägt Jobcenter 750 Euro und muss nun ins Gefängnis

Einem 61-Jährigen aus dem Landkreis Ebersberg kommt ein kleines Vergehen teuer zu stehen. Sein Job in einem Restaurant wird ihm zum Verhängnis.   Von Andreas Junkmann