Der Druck lässt nach, seit Monaten kommen viel weniger Asylsuchende nach Bayern als in den Jahren zuvor. Das wird auch Konsequenzen haben: Bis Ende 2027 soll ein Viertel aller Unterbringungsplätze abgebaut werden, das hat Innenminister Joachim Herrmann (CSU) erst vor wenigen Tagen verkündet. Den Neubau einer Schätzungen zufolge fünf Millionen Euro teuren Unterkunft in Markt Schwaben spart sich der Freistaat aber trotzdem nicht: Das Gebäude für bis zu 90 Menschen am Hanslmüllerweg wird wie seit Langem geplant realisiert. Gleichzeitig steht in der Marktgemeinde ein früherer Firmenbau, der ursprünglich als Unterkunft gedacht war, weiterhin leer – die Miete zahlt der Freistaat aber bis 2030.
FlüchtlingeGanz Bayern baut Asylunterkünfte ab – nur Markt Schwaben baut neu
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Seit mehreren Jahren ist am Hanslmüllerweg eine Asylunterkunft geplant. Sie wird jetzt auch tatsächlich gebaut, obwohl die Zahl der Asylsuchenden deutlich gesunken ist.
Peter Hinz-RosinObwohl die Zahl der Unterkünfte für Asylbewerber im Freistaat reduziert werden soll, wird das Projekt am Ortsrand realisiert. Gleichzeitig fließt weiter Miete für ein nicht genutztes Gebäude.
Von Barbara Mooser, Markt Schwaben
