In Aßling wird es keine Podiumsdiskussion mit den beiden Bewerbern um das Bürgermeisteramt geben: CSU-Kandidat Sebastian Brilmayer hat eine entsprechende Einladung seines parteiunabhängigen Kontrahenten Hubert Möllmann ausgeschlagen. Der Grund: „Das war alles viel zu kurzfristig.“
SPD und Grüne, die Möllmann gemeinsam als Kandidaten aufgestellt haben, bedauern die Absage sehr und werten sie als „Verlust einer wichtigen demokratischen Plattform“. Sowohl ein neutraler Diskussionsleiter, der Journalist Josef Ametsbichler, als auch der Gemeindesaal seien für Montag, 23. Februar, um 20 Uhr bereits organisiert. Deshalb werde die Tür an diesem Abend auf jeden Fall offen stehen: „für die Bürgerinnen und Bürger – mit oder ohne Brilmayer. Ein Stuhl steht immer noch für ihn bereit.“

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CSU-Amtsinhaber Robert Niedergesäß peilt eine dritte Amtszeit an. Der Grüne Thomas von Sarnowski und Christoph Birghan von der AfD wollen ihm Konkurrenz machen. Die Kandidaten im Überblick.
Sebastian Brilmayer wiederum erklärt, dass knapp vier Wochen Vorlaufzeit schlicht zu wenig sei für eine solche Veranstaltung, die eine Menge Abstimmung erfordere. „Wir haben hier in Aßling auch Themen, die nicht so lustig sind, etwa den Brenner-Nordzulauf. Deswegen wären mindestens zwei Treffen mit dem Moderator notwendig gewesen, um die Inhalte der Diskussion gründlich zu besprechen.“ Das aber sei angesichts eines vollen Wahlkampf-Terminkalenders nicht so einfach. Er jedenfalls sei überzeugt, „dass man eine Podiumsdiskussion nicht einfach auf sich zukommen lassen sollte“.
In Aßling wird am 8. März ein neuer Bürgermeister gewählt. Amtsinhaber Hans Fent (parteilos) tritt nicht mehr an. CSU-Kandidat Brilmayer ist bisher dritter Bürgermeister der kleinen Gemeinde im Süden des Landkreises Ebersberg.

