Grüne und SPD in Aßling haben Hubert Möllmann als gemeinsamen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im kommenden März nominiert. Der 53 Jahre alte Diplomingenieur gehört keiner der Parteien an und ist ein Neuling in der Politik. Bei der Nominierung sagte Möllmann, er wolle „Politik verständlicher machen und Entscheidungen verständlich erklären“.
Sein bislang einziger Mitbewerber um die Nachfolge des seit 2013 amtierenden Hans Fent, der nicht erneut antritt, ist der CSU-Gemeinderat Sebastian Brilmayer. Dieser hatte sich 2013 schon einmal um das höchste Amt in der Gemeinde beworben, musste sich damals aber Fent mit 58,28 zu 41,72 Prozent geschlagen geben.
„Parteipolitik spielte in der Vergangenheit im Aßlinger Gemeinderat keine Rolle, das soll auch so bleiben – und dazu braucht es einen Bürgermeister ohne Parteibuch“, lassen sich die beiden Ortsvorsitzenden von Grünen und SPD, Waltraud Gruber und Marianne Künzel, zitieren. Das ist eine Anspielung auf den scheidenden Rathauschef, denn auch Fent gehört keiner Partei an. Er wurde seinerzeit von SPD, Grünen und den Freien Wählern unterstützt. Letztere sind diesmal nicht mit im Boot und haben, genau wie die Unabhängige Neue Liste, die 2013 Brilmayer unterstützt hat, bislang keinen Kandidaten benannt.

