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Anzing:Der Weinbeisser ist wieder da

Schön, dass ihr alle da seid! Liedermacher Werner Meier gestaltet die Eröffnung im Weinbeisser.

(Foto: Christian Endt)

Die Gastronomen Stefan Oelze und Dirk Zeilmann übernehmen Mitte Oktober die Anzinger Taverne. Die Wiedereröffnung wird zum Freudenfest

Man dachte lange, der Weinbeisser würde frühestens am Sankt-Nimmerleinstag wieder öffnen. Dann aber geht es doch schneller: Die beiden Münchner Gastronomen Stefan Oelze und Dirk Zeilmann wagen den Sprung aufs Land. Am Abend des 14. Oktober summt es in der längst renovierten, vergrößerten und edel möblierten guten Stube von Stimmen und Gelächter. Ehemalige Stammgäste sind gekommen, Liedermacher wie Werner Meier, die dem geliebten Weinlokal stets die Treue gehalten haben, dazwischen Conny Hoffmann, der bei der Wiedererweckung nicht nur einmal mit Hand angelegt hat, Kommunalpolitiker, Menschen, die Langstreckenflüge auf sich genommen haben, um dabei zu sein, auch Neue, die sich staunend umschauen, sind darunter. Das Platzangebot ist beengt wie eh und je und genauso heimelig. Er sei da "so reingerutscht", sagt Stefan Oelze, der wie auch sein Partner Dirk Zeilmann dem Charme der Kultur-Taverne auf den ersten Blick erlegen war. Alpenländisch-mediterran sind die Brotzeiten, und Weine von guten Winzern, die gibt es natürlich auch.

Im Dezember 2013 hatte der Weinbeisser zugesperrt. Die für 2015 geplante Wiedereröffnung musste aufgeschoben werden, nun aber ist der erste Schritt geschafft. Sogar einen Kleinkunstabend gibt es - Anfang Dezember macht Werner Meier den Anfang mit Liedern aus seinem unerschöpflichen Repertoire. Im kommenden Jahr wird es dann wieder eine Veranstaltungsreihe geben. Conny Hoffmann, der viele bekannte Künstler, die im Weinbeisser ihr Debüt gaben, kennt, wird sich um den Spielplan kümmern.

© SZ vom 30.12.2016
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