Amtsgericht Ebersberg„Sie sind eine tickende Zeitbombe“

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Die Münchner U-Bahn war einer der Tatorte, um die es vor Gericht ging. In einer Station schubste der Angeklagte eine ältere Dame aus dem Zug (Symbolbild).
Die Münchner U-Bahn war einer der Tatorte, um die es vor Gericht ging. In einer Station schubste der Angeklagte eine ältere Dame aus dem Zug (Symbolbild). Florian Peljak

Schon als Jugendlicher quälte und tötete ein heute 20-Jähriger in Vaterstetten Katzen, im Dezember 2024 schubste er dann eine obdachlose Frau aus der U-Bahn. Der Richter spart nicht mit klaren Worten.

Von Barbara Mooser, Ebersberg

Es geht alles sehr schnell, das zeigt das Video aus der Überwachungskamera:  Die Türen der U1 öffnen sich in der U-Bahn-Station am Georg-Brauchle-Ring, da fliegt eine Person mit Schwung aus dem Waggon auf den Bahnsteig. Regungslos bleibt sie mit dem Gesicht nach unten liegen, aus einer Kopfwunde fließt viel Blut, wie man wenig später auf anderen Bildern sehen wird. Verantwortlich ist ein 20-Jähriger aus dem westlichen Landkreis Ebersberg. Er hatte der obdachlosen älteren Frau einen kräftigen Schubs verpasst, mehrere Zeugen hatten das beobachtet. Nun musste sich der Mann unter anderem wegen dieser Tat vor dem Jugendschöffengericht in Ebersberg verantworten.

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