Im Rahmen der Wochen der Toleranz präsentiert der Schauspieler und Autor Harald Hahn am Samstag, 16. November, im Alten Kino sein packendes Theaterstück „Monolog mit meinem asozialen Großvater“. Die Aufführung beleuchtet das Schicksal der sogenannten „Asozialen“ während der NS-Zeit – eine oft vergessene Opfergruppe, die im Nationalsozialismus als „arbeitsscheu“ und „verbrecherisch“ stigmatisiert, verfolgt und ermordet wurde.
Harald Hahns Großvater, Anton Knödler, wurde 1938 im Rahmen der Verhaftungsaktion „Arbeitsscheu Reich“ verhaftet und in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert. Die Geschichte von Knödler und seiner Familie bildet den emotionalen Kern des Stücks, das sowohl intime Monologe als auch eine kritische Reflexion über Ausgrenzung und gesellschaftliche Vorurteile bietet.
Der Abend wird organisiert von der Initiative „Bunt statt Braun“, Beginn im Alten Kino ist um 20 Uhr.