Süddeutsche Zeitung

Alte Brennerei Ebersberg:Ein Weg geht zu Ende

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Ausstellung des Berliner Frauenmuseums nur noch dieses Wochenende

Letzte Gelegenheit: An diesem Wochenende geht die Ausstellung des Netzwerks Frauenmuseum Berlin beim Kunstverein Ebersberg zu Ende. Die Schau in der Alten Brennerei im Klosterbauhof widmet sich einem beliebten Sujet, dem Unterwegssein. Unter dem Titel "Wandern, bewegen, vermessen, verorten" gibt es Malerei, Videos, Installationen und vieles mehr zu entdecken. Der Verein Frauenmuseum Berlin ist ein Netzwerk von etwa 30 in Berlin lebenden Künstlerinnen unterschiedlicher Herkunft. Es setzt sich dafür ein, professionell arbeitenden weiblichen Kunstschaffenden ein Forum zu bieten, deren Vernetzung zu fördern und durch Ausstellungen von zeitgenössischen Positionen auf sie aufmerksam zu machen.

19 Künstlerinnen des Frauenmuseums sind an der Ausstellung beim Ebersberger Kunstverein beteiligt, sie wurde in Zusammenarbeit mit der Kuratorin Katharina Fladt entwickelt. Das Ergebnis ist eine absolut sehenswerte Schau, die ihr Thema in großer Vielfalt beleuchtet - in Form ganz unterschiedlicher Positionen, mit diversen Medien, Materialien, Techniken, etwa Malerei, Fotografie, Installation, Video. Mal geht es um das achtsame Unterwegssein, mal um eine emanzipatorische Eroberung des öffentlichen Raumes, mal um Flucht, mal um das Flanieren: Jede Künstlerin zeigt hier ihren eigenen Weg - und lädt dazu ein, sie ein Stück weit zu begleiten.

Geöffnet ist die Galerie im Klosterbauhof an diesem Samstag, 7. August, von 14 bis 18 Uhr und am Sonntag, 8. August, von 12 bis 18 Uhr. An diesem letzten Tag findet um 12 Uhr auch ein Künstlerinnengespräch mit Andrea Golla, Judith Brunner und Desirée Palmen statt, die Moderation übernimmt Gisela Heide vom Kunstverein Ebersberg. Unter dem Motto "Die Goldene Spur" sind außerdem Spaziergänge durch Ebersberg im Angebot: mit Andrea Golla am Samstag und Sonntag um 14 Uhr sowie um 16.30 Uhr mit Desirée Palmen.

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Quelle:
SZ vom 07.08.2021 / sz
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