Digitalisierung in der Medizin:Wie das E-Rezept in München angenommen wird

Digitalisierung in der Medizin: Wenn alle vorbereitet sind, dann ist das E-Rezept einfach und unkompliziert für alle. Ärzte kritisieren aber noch die Details rund um das neue System.

Wenn alle vorbereitet sind, dann ist das E-Rezept einfach und unkompliziert für alle. Ärzte kritisieren aber noch die Details rund um das neue System.

(Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa)

Seit Anfang des Jahres müssen Ärzte Medikamente elektronisch verschreiben. Bis die neuen Prozesse reibungslos funktionieren, kann es aber noch eine Weile dauern. Mit welchen Schwierigkeiten Praxen und Apotheker zu kämpfen haben.

Von Ekaterina Kel

In der Ahorn-Apotheke am Stachus sind E-Rezepte nichts Außergewöhnliches mehr. Eine Frau mit langem, blondem Haar kommt durch die Eingangstür und hält ihre Versichertenkarte hin. Die Apothekerin nimmt sie entgegen, steckt sie ohne zu zögern in ein eigens dafür vorgesehenes Lesegerät am Tresen. Nach einigen Sekunden ploppt auf ihrem Bildschirm die nötige Information auf: der Name der Frau, der Name der Ärztin, das verordnete Medikament und die zahlende Krankenkasse. "Das haben wir auch da", sagt die Apothekerin, ruft das Medikament im System auf und holt es, eine Impfung gegen Hepatitis B. Die Frau geht weiter, für sie hat alles reibungslos funktioniert.

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