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"Drugstore":Die Resozialisierung der Gammler

Öffentliches Nichtstun als Protest: Der Fotograf Hubertus Hierl traf 1967 im Schwabinger "Drugstore" bei einem Happening auf eine neue Jugendbewegung.

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Quelle: Hubertus Hierl

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Ein Gammler sollte öffentlich gewaschen und in saubere Kleider gesteckt werden - mit dieser Werbeaktion machte das neu eröffnete "Drugstore" 1967 auf sich aufmerksam. Die Leute kamen zu Hunderten.

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Quelle: Hubertus Hierl

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Auch der junge Fotograf Hubertus Hierl wurde auf das Happening aufmerksam und traf in Schwabing auf eine damals neue Jugendbewegung.

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Quelle: Hubertus Hierl

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Junge Leute in abgerissenen Kleidern waren das, die ihrem Protest gegen die Wirtschaftswunder-Mentalität durch öffentliches Nichtstun Ausdruck verliehen.

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Quelle: Hubertus Hierl

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Unter die Menge in Schwabing mischten sich Sprösslinge reicher Familien. Hierl hat einige Schaulustige fotografisch festgehalten.

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Quelle: Hubertus Hierl

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Keine Schnappschüsse seien das, sagt der Fotograf. Er habe immer zuerst ein Bild gesehen und es dann fotografiert. 50 Jahre später zeigt er die Bilder im wiedereröffneten "Drugstore".

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Quelle: Hubertus Hierl

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Natürlich ist unter den Motiven auch der vermeintlich Resozialisierte, der angeblich ein ganz normaler Münchner war und für seinen Auftritt 100 Mark kassierte.

© SZ.de/amm
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