Freunde in der Drogensucht„Ich dachte, ich kann ihn retten“

Lesezeit: 6 Min.

Was macht es mit einer Freundschaft oder mit einer Beziehung, wenn der Alltag durch Drogen bestimmt wird?
Was macht es mit einer Freundschaft oder mit einer Beziehung, wenn der Alltag durch Drogen bestimmt wird? Anastasiia Torianyk/imago; Bearbeitung SZ

Kokain, Tilidin, Alkohol – und mittendrin diejenigen, die nüchtern bleiben. Wie junge Menschen damit umgehen, wenn der beste Freund oder die erste Liebe in die Drogensucht rutscht.

Von Meryem Sener

Wann Tamara zum ersten Mal richtig Angst hatte? Als ihr Freund mit 140 Kilometern pro Stunde durch die 30er-Zone bretterte. Mit ihr war er immer nüchtern, hatte er immer gesagt. Als die Polizei die beiden aufhielt, wurde er auf Alkohol getestet. Das Ergebnis: null Promille. Null Komma null. Als er sich wieder ins Auto setzte, sagte er grinsend zu Tamara: „Wenn der wüsste, was ich gestern Abend alles geballert habe.“

Zur SZ-Startseite

Mental Health
:Was hilft, wenn alles zu viel wird

Sieben junge Menschen erzählen von Schlaflosigkeit, Trauer und kleinen Strategien, die helfen, weiterzumachen.

SZ PlusVon SZ-Autorinnen und SZ-Autoren

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: