Ein Doppelbett mit grün-weiß gestreifter Decke und vielen Kissen neben zwei grauen Ohrensesseln und einem runden Glastischchen, das ist nicht das typische Setting für eine Lesung. Wenn sie allerdings in einem Geschäft stattfindet, das in seinem Namen bereits für Betten wirbt, dann ist dieser dominante Hingucker allein aus Marketinggründen verständlich. Knapp 90 Augenpaare richten sich am Montagabend bei Bettenrid in der Neuhauser Straße auf eben dieses monströse Möbelstück und auf Doris Dörrie. Kaum hat die Münchner Autorin und Filmemacherin in einem der elefantenfarbenen Sessel Platz genommen, kommentiert sie es: „Betten ziehen mich magisch an, obwohl ich ein schlechter Schläfer bin.“
Doris Dörrie über Schlaf„Betten ziehen mich magisch an“
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Die Münchner Filmemacherin und Autorin hat ein Buch übers Wohnen geschrieben. Bei einer Lesung in einem Münchner Bettenfachgeschäft erzählt sie, wo und wie sie schläft und was ihr bei Schlaflosigkeit hilft.
Von Sabine Buchwald
