Digitale PädagogikModerne Schulbildung

Im deutschen Schulsystem liegt viel im Argen. Diese Tools könnten die Digitalisierung in die Klassenzimmer tragen.

Digitale Pädagogik – Whiteboard

In wenigen Jahren wird man Schülern erklären müssen, was der Tafeldienst einst war. Erzählungen von der Kreide-Zeit, von alten, feuchten Schwämmen und staubigen Lappen muten in Anbetracht digitaler Tafeln fast schon archaisch an. Auf Whiteboards (auch Smartboard genannt) können Lehrer nun mithilfe eines Computers und eines Beamers Texte, Grafiken, Bilder, Animationen und Filme präsentieren. Am Ende der Unterrichtsstunde kann das Tafelbild gespeichert, später wiederverwendet und den Schülern per Email geschickt werden. Bedient werden die Boards mit speziellen Stiften oder einfach mit dem Finger. Kathrin Schneider vom Referat für Bildung und Sport ist ein Fan der digitalen Tafel. "Dies bietet die Möglichkeit, interaktiven und abwechslungsreichen Unterricht zu gestalten", sagt sie. In Pilotprojekten sind Whiteboards bereits seit 2013 an Münchner Schulen im Einsatz. Vor allem in Grund- und Förderschulen seien die Erfahrungen überaus positiv gewesen, sagt Schneider. Mittlerweile werden die Boards standardmäßig bei allen Klassenraumsanierungen oder Schulneubauten installiert. Derzeit gibt es 2600 von ihnen in der Stadt. Von cks

Bild: Robert Haas 8. Dezember 2018, 15:162018-12-08 15:16:28 © SZ.de/smb