„Die Toten Hosen“ im OlympiaparkCampino lässt in München den Bundesinnenminister ausbuhen

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Mit Vollgas über die Ziellinie: Campino und die „Toten Hosen“ beim ersten von zwei Konzerten ihrer Abschieds-Tournee im Olympiapark.
Mit Vollgas über die Ziellinie: Campino und die „Toten Hosen“ beim ersten von zwei Konzerten ihrer Abschieds-Tournee im Olympiapark. Robert Haas

Der Sänger der „Toten Hosen“ kritisiert heftig das geplante Abschiebezentrum am Münchner Flughafen. Ansonsten fühlen sich die Düsseldorfer Punk-Helden auf ihrer Abschiedstournee mit den Bayern und ihrem Bier sehr verbunden.

Kritik von Michael Zirnstein

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Jetzt mit Mitte 60 sind Die Toten Hosen alt genug, um mit den Frotzeleien gegen die Bayern aufzuhören. Ihren unverschämten Anti-FC-Bayern-Song, sie spielen ihn diesmal nicht in München, auch wenn es ihnen ohnehin niemand übel nehmen würde. Campino verrät sogar: Das eigene Bier in den 0,33-Liter-Büchsen „Hosen Hell“, die er werbewirksam oft in der Hand hält, „das lassen wir in Bayern brauen, weil die hier Ahnung haben“. Ob das allerdings richtig sei, es quasi aus dem „Ausland“ zurück nach Düsseldorf transportieren zu lassen?

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Musik
:Wie die Toten Hosen mit einem Sauflied eine bayerische Dorfkirche entweihten

Die Kultband aus Düsseldorf ist gerade auf Abschiedstour. In ihren Anfängen in den Achtzigerjahren nimmt sie in der Wallfahrtskirche Jesenwang das Video zu „Eisgekühlter Bommerlunder“ auf. Der Dreh artet aus und manche Bewohner sind empört – bis heute.

SZ PlusVon Heike A. Batzer

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