Keinen Applaus gab es am Ende, wie vom Dirigenten gewünscht, und so konnten die drei Sätze von Henryk Mikołaj Goreckis dritter Symphonie, der „Symphonie der Klagelieder“, noch lange nachwirken. Statt eines Soprans waren hier gleich drei aufgeboten, mit Michał Sławecki gar ein männlicher für den ersten Satz, der seine eher bittersüße Stimme einem Klagelied aus dem 15. Jahrhundert lieh, während Edyta Krzemień berührend intensiv das Gebet einer 18-Jährigen sang, das diese im Gestapo-Hauptquartier in die Wand einritzte.
Die Münchner Philharmoniker im KonzertBläsergewalt und Klagelieder
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Mit einem wuchtigen Konzert in der Isarphilharmonie erinnern die Münchner Philharmoniker an das Kriegsende vor 80 Jahren.
Kritik von Klaus Kalchschmid
