Protest gegen Kapitalismus:Ausschreitungen nach Mai-Demo: Fünf Polizisten verletzt

Protest gegen Kapitalismus: Der Tag der Arbeit bedeutet für die Münchner Polizei vor allem eins: Arbeit.

Der Tag der Arbeit bedeutet für die Münchner Polizei vor allem eins: Arbeit.

(Foto: IMAGO/aal.photo)

Bis zu 1000 Menschen haben am 1. Mai in München gegen Kapitalismus demonstriert. Dann kam es zu Rangeleien zwischen Beamten und Mitglieder des schwarzen Blocks.

Zu Ausschreitungen ist es am Sonntag bei einer Demonstration gekommen, die sich nach der Gewerkschaftskundgebung zum 1. Mai auf dem Marienplatz gebildet hatte. Unter dem Motto "Zukunftsangst beenden - Kapitalismus stürzen! Gegen Krieg, Hunger, Klimawandel, Kapitalismus, Aufrüstung, Faschismus und Patriachat" zogen vom Rindermarkt aus nach Polizeiangaben 700 und nach Auskunft der veranstaltenden "Antikapitalistischen Linken" 1000 Personen in Richtung Giesing.

Unterwegs wurde der von einem schwarzen Block angeführte Zug mehrmals von der Polizei angehalten, weil pyrotechnische Gegenstände gezündet wurden. Bei folgenden Rangeleien sprühten die Demonstranten mit Feuerlöschern und die Beamten mit Pfefferspray.

Fünf Polizisten wurden verletzt, einer so schwer an der Schulter, dass er ins Krankenhaus musste. Fünf Demonstranten wurden bislang angezeigt, wegen Beleidigung, Körperverletzung und Verstößen gegen Versammlungs- und Sprengstoffgesetze. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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