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Demo:Mit Pokémon gegen Pegida

Nach wochenlanger Pause will die rechte Gruppierung wieder in München demonstrieren. Doch einige Pokémon-Go-Spieler haben da etwas dagegen.

Pegida hat nach mehrwöchiger Pause am kommenden Montag wieder einen Auftritt in München. Die rechte, vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppe, kündigt ihre Versammlung vor der Feldherrnhalle selbst so an: "Wir starten wieder da, wo wir aufgehört haben."

Es wird die erste und letzte Pegida-Kundgebung an diesem Ort im Juli sein. Das Verwaltungsgericht München hat die im Dauerverfahren angemeldeten Veranstaltungen von Pegida spürbar eingeschränkt. Künftig ist nur noch einmal im Monat eine Demonstration am Odeonsplatz erlaubt.

Die Gegner der rechten Gruppierung haben für 19 Uhr zum Protest aufgerufen - und wollen diesen mit einer Pokémon -Jagd verbinden, um damit "eine beachtliche Zahl an Spielern zu mobilisieren".

Die sollen sich mit dem Smartphone um die Gitterabsperrung am Odeonsplatz gruppieren und die App "Pokémon Go" öffnen. Bei dem Augmented-Reality-Spiel erscheinen dann auf dem Handydisplay die bunten Monster, im Hintergrund wäre dann die Pegida-Demo, durch die Smartphoe-Kamera aufgenommen, zu sehen. "Am Ende prämieren wir das beste Bild mit einem Pokémon", schreiben die Initiatoren auf ihrer Facebookseite.

© SZ vom 15.07.2016/bm/mmo/axi

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