Es ist kein guter Tag für einen Pressetermin, um einen wegweisenden Schritt im Münchner Wohnungsbau zu verkünden. Völlig verregnet ist dieser September 2002, zwei Tage zuvor fiel sogar Schnee. Zum Festakt am Ackermannbogen haben die Organisatoren deshalb einen weißen Plastikpavillon aufgestellt. Darunter liegt frischer Sand, drum herum stehen Politiker und Bauherren, jeweils mit Schaufel in der Hand, in lange Mäntel gehüllt. Auf einem großen Banner über ihren Köpfen ist zu lesen "1. Spatenstich - Schwabing am Olympiapark". Am Rand des Unterstands hat der Starkregen kleine Rinnsale gebildet.
Zehn Jahre nach dem GBW-VerkaufWenn die Sozialwohnung immer teurer wird
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Am Ackermannbogen hat die Baugesellschaft GBW mit öffentlichem Geld geförderte Wohnungen errichtet. Dabei ging es nicht nur um Gemeinnützigkeit, sondern um eine hohe Rendite - durch regelmäßige Erhöhungen der Miete.
Von Lea Kramer
