Darmkrebs:"Gehen Sie zum Arzt, machen Sie eine Vorsorgeuntersuchung!"

Darmkrebs: Berndt Birkner hat 30 Jahre in seiner Praxis für Gastroenterologie an die 40 000 Koloskopien durchgeführt und setzt sich für die Darmkrebsvorsorge in Bayern ein.

Berndt Birkner hat 30 Jahre in seiner Praxis für Gastroenterologie an die 40 000 Koloskopien durchgeführt und setzt sich für die Darmkrebsvorsorge in Bayern ein.

(Foto: Stephan Rumpf)

Mediziner rechnen mit einem Anstieg der Darm-Erkrankungen. Doch die Vorsorge-Möglichkeiten werden derzeit zu wenig genutzt. Der Münchner Arzt Berndt Birkner weiß, woran das liegt - und erklärt, warum es wichtig ist, zur Darmspiegelung zu gehen.

Interview von Nicole Graner

Darmkrebs ist nach Brustkrebs bei den Frauen und Prostatakrebs bei den Männern die häufigste Krebserkrankung. Nach Angaben des Wissenschaftlichen Instituts der AOK bekamen allein im Jahr 2021 in Bayern 76 600 Menschen diese Diagnose, bundesweit waren es sogar mehr als eine halbe Million Menschen. Die Früherkennungsangebote wie Stuhltest und Darmspiegelung (Koloskopie), die es für Männer ab 50 Jahren und für Frauen ab 55 Jahren gibt, werden immer noch zu wenig genutzt. Berndt Birkner, 75, Gastroenterologe und Präsident des Netzwerks gegen Darmkrebs, erklärt, warum das so ist.

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