KammermusikZwei Stars in inniger Gelassenheit

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Ein Perfektionist: Für Daniil Trifonov gibt es nichts technisch Unerreichbares.
Ein Perfektionist: Für Daniil Trifonov gibt es nichts technisch Unerreichbares. Dario Acosta

Präzise und emotional spielen Pianist Daniil Trifonov und Geiger Nikolaj Szeps-Znaider im Herkulessaal Werke der Romantik.

Kritik von Andreas Pernpeintner

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Von diesem Kammermusikabend im Herkulessaal geht ein Zauber aus. Eigentlich ist dieses große Podium nicht ideal für Duo-Werke mit Violine und Klavier. Dennoch entsteht wunderschöne Intimität. Auf der Bühne: Nikolaj Szeps-Znaider an der Violine und Daniil Trifonov am Klavier. Das Saallicht ist auf die Bühnenmitte reduziert, Szeps-Znaider spielt wegen einer Beinverletzung im Sitzen, das Notenpult vor sich, zwischendurch locker moderierend. Die freundliche Atmosphäre wirkt beinahe so, als dürfe man wie zufällig diesen beiden großen Musikern dabei zuhören, wie sie sich zusammensetzen und mit ihrer Musik beschäftigen.

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