Energie und Klimaschutz:Westallianz setzt auf intelligente Straßenbeleuchtung

Energie und Klimaschutz: Im Rahmen des EU-Projekts "Smarter together" testet die Stadt München am Fußweg entlang der Ellis-Kaut-Straße in Freiham-Nord eine adaptive Straßenbeleuchtung. Je nachdem, ob Menschen vorbeigehen oder nicht, wird das durch Bewegungssensoren gesteuerte Licht heller oder dunkler. So etwas könnte es bald auch in den Gemeinden der Westallianz geben.

Im Rahmen des EU-Projekts "Smarter together" testet die Stadt München am Fußweg entlang der Ellis-Kaut-Straße in Freiham-Nord eine adaptive Straßenbeleuchtung. Je nachdem, ob Menschen vorbeigehen oder nicht, wird das durch Bewegungssensoren gesteuerte Licht heller oder dunkler. So etwas könnte es bald auch in den Gemeinden der Westallianz geben.

(Foto: Florian Peljak)

In dem kommunalen Verbund gibt es eine Arbeitsgruppe, die sich mit Energieeinsparung beschäftigt. Für die kommenden Monate hat sie sich einiges vorgenommen.

In den Gemeinden der Westallianz München könnte es nachts bald etwas dunkler auf den Straßen werden - jedenfalls solange dort niemand unterwegs ist. In dem kommunalen Wirtschaftsverbund, zu dem auch die Dachauer Landkreisgemeinden Bergkirchen, Karlsfeld, Odelzhausen, Pfaffenhofen an der Glonn und Sulzemoos gehören, hat die Arbeitsgruppe Energie und Klimaschutz ihre Themenfelder für die kommenden zwölf Monate festgelegt: Ganz oben auf der Agenda steht eine effizientere Wärmeversorgung im Wohnungsbau sowie eine "intelligente Straßenbeleuchtung". Dabei kommen Straßenlaternen zum Einsatz, die nur dann heller werden, wenn sich Fahrzeuge, Fahrräder oder Fußgänger nähern. "In diesem Bereich gibt es ein enormes Einsparpotenzial", erläuterte Arbeitsgruppenleiter Hans Seidl.

Des Weiteren sollen mehr Grünflächen im Ortsinnenbereich sowie mehr Begleitgrün an Straßen geschaffen werden, im Rahmen einer "klimaangepassten Bepflanzung". Auch mit der Frage, wie der Umstieg auf den Öffentlichen Personennahverkehr begünstigt werden kann, will sich die Westallianz-Arbeitsgruppe näher beschäftigen.

Seidl, der auch Bürgermeister der Gemeinde Maisach ist, erklärte, dass er die Arbeitsgruppe künftig als eine Art "Denkfabrik" fortführen möchte. Sie solle verschiedene Themen aufbereiten und durch fachliche Berater vertiefen. Anschließend könnten die Gruppenmitglieder die Informationen und Erkenntnisse in ihren gemeindlichen Gremien besprechen.

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