Weltreise in Zeiten von Corona:Von Hirtlbach um den Globus

Lesezeit: 5 min

Die Aussteiger Hillreiner aus Hirtlbach, die seit März mit ihrem Segelboot in Italien festsitzen

In Syrakus durften Barbara und Hans Hillreiner lange nur auf dem Schiff bleiben, doch inzwischen konnten sie schon die erste Besichtigungstour machen und Archimedes besuchen.

(Foto: Privat)

Hans und Barbara Hillreiner aus Oberbayern brechen im Frühjahr 2019 zu einer Weltreise auf. Wegen der Corona-Krise liegt ihr Segelboot seit Wochen in einer Bucht vor der italienischen Stadt Syrakus. Warum das Ehepaar dennoch gelassen bleibt.

Von Walter Gierlich, Syrakus/Markt Indersdorf

Schon zum zweiten Mal werden Barbara und Hans Hillreiner aus dem Indersdorfer Ortsteil Hirtl-bach von einer Krise gestoppt. Wegen der Corona-Pandemie liegen sie seit dem 11. März mit ihrem Segelboot in der Bucht von Syrakus in Sizilien vor Anker: Ausgangssperre in Italien. Wann sie weiterreisen können, steht in den Sternen, trotz erster Lockerungen, die die italienische Regierung verfügt hat. Schon der geplante Start ihrer Reise hatte sich monatelang verzögert. Grund: Die durch den Klimawandel verursachte Dürre hatte im Herbst 2018 zu einem extrem niedrigen Wasserstand der Donau geführt, so dass die beiden Aussteiger erst im Frühjahr 2019 starten konnten.

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