Malakologie:"Der letzte Schrei der Evolution"

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Malakologie: Kriechendes Forschungsobjekt: Wissenschaftler beschäftigen sich intensiv mit Schnecken oder anderen Weichtieren. Mit Hilfe der Malakologie lassen sich Krankheiten wie Parkinson oder Demenz besser verstehen.

Kriechendes Forschungsobjekt: Wissenschaftler beschäftigen sich intensiv mit Schnecken oder anderen Weichtieren. Mit Hilfe der Malakologie lassen sich Krankheiten wie Parkinson oder Demenz besser verstehen.

(Foto: Niels P. Jørgensen)

In München findet der Weltkongress für Weichtierkunde statt. Präsident Gerhard Haszprunar erklärt, warum die Tiere so bedeutend für das Verständnis von Krankheiten oder Ökosystemen sind.

Interview von Dorothea Friedrich

Vom kommenden Montag, 1. August, bis Freitag, 5. August, findet der Weltkongress der Malakologie in München statt. Mehr als 300 Expertinnen und Experten dieses Teilgebiets der Zoologie - besser bekannt als Weichtierkunde - nehmen daran teil. Der Dachauer Gerhard Haszprunar ist Kongresspräsident. Der Professor lehrt an der Ludwigs-Maximilians-Universität, ist Direktor der Zoologischen Staatssammlung und anerkannter Experte auf diesem Gebiet. Ein Gespräch darüber, warum Schnecken Ökosysteme stabilisieren und wie Forscher mit ihrer Hilfe überprüfen, wie sich das Klima über die Jahrtausende verändert hat.

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