SZ-Serie: Wasser bewegt„Es fehlt das Bewusstsein, Wasser enkeltauglich zu nutzen“

Lesezeit: 5 Min.

Die Wissenschaftlerin Lena Katharina Öttl plädiert für natürlichen Hochwasserschutz und weniger Versiegelung.
Die Wissenschaftlerin Lena Katharina Öttl plädiert für natürlichen Hochwasserschutz und weniger Versiegelung.
Niels P. Jørgensen

Die Dachauer Umweltexpertin Lena Katharina Öttl forscht dazu, wie mehr Wasser in Landschaften gespeichert werden kann. Mit Blick auf das entwässerte Dachauer Moos ringt sie mit der Frage, ob man den heimischen Garten nun gießen soll oder nicht.

Interview von Jessica Schober, Dachau

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Die Dachauerin Lena Katharina Öttl, 32, arbeitet als Klima- und Umweltwissenschaftlerin an der Universität Augsburg. Sie promovierte über Bodenerosion in Brandenburg und befasst sich derzeit schwerpunktmäßig mit dem Landschaftswasserhaushalt und mit Schwammlandschaften. Im Gespräch mit der SZ erklärt sie, warum solche Regionen im Zeitalter des Klimawandels mit Dürreperioden und Hochwasser wichtig sind.

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