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US-Schlagzeuger gastiert in der Schranne:Wiedersehen mit Jim Black

Jim Black ist fast schon Stammgast auf der Bühne des Jazz e.V.

(Foto: Niels P. Jørgensen)

In Kürze startet der neue Konzertblock des Jazz e.V. Dachau

Bereits 2012 war das Tom Rainey Trio beim Dachauer Jazz e.V zu Gast. Nun feiert das Trio um den US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger mit Mary Halvorson an der Gitarre und Ingrid Laubrock am Saxofon sein zehnjähriges Bestehen, und wo könnte man so eine Sause am besten veranstalten als auf der Bühne der Dachauer Kulturschranne mit dem treuen und fachkundigen Publikum des Jazz e.V.? Raineys Spiel besticht durch Einfachheit in der Komplexität und Komplexität in der Einfachheit. Das Konzert findet am Samstag, 25. Januar, statt. Beginn ist wie immer um 20 Uhr.

Am Freitag, 21. Februar, geht es weiter mit dem Trio Kwestia. Auch hier sitzt mit Alfred Vogler ein alter Bekannter des Jazz e.V. am Schlagzeug. Doch das Kollektiv mit Ronny Graupe an der Gitarre und Laura Schuler an der Violine ist hier wichtiger als der Einzelne. Kammermusikalische Aspekte verschmelzen mit dichter und griffiger Improvisation.

Ein Quartett voller Spielfreude, Power und mit Anleihen in traditioneller südafrikanischer Musik sind die 4 Blokes des Jazz-Schlagzeugers Louis Tebugo Moholo. Mit ihm am Start sind Alexander Hawkins (Piano), Neil Charles (Bass) Jason Yarde an diversen Blasinstrumenten.

Sechs mal war der US-Schlagzeuger Jim Black bereits mit unterschiedlichen Besetzungen beim Jazz e.V. zu Gast, doch zum ersten Mal ist er am 20. März mit Chris Speed (Tenorsaxofon) und Skuli Sverisson (Bass) in der Formation Alasnoaxis in Dachau zu hören.

Den Abschluss des Konzertblocks macht am Freitag, 15. Mai, das Quintett Spinifex. Gijs Levelt (Trompete), Tobias Klein (Altsaxofon), Jasper Stadhouders (Gitarre), Goncalo Almeida (Bass) und Philipp Moser (Schlagzeug) spielen Musik, die sich, wie so oft beim Jazz e.V., nicht so einfach in eine Schublade quetschen lässt: Avantgarde, viel Jazz, aber auch harter Rock und Noise.

© SZ vom 18.01.2020 / gsl