Wer surft, kennt sich aus mit dem Warten. Schon immer ist dies ein Sport für Geduldige. Das gilt auch fürs Flusssurfen. Nicht erst seit die Münchner Eisbachwelle nach einem tödlichen Unfall kaputt geputzt wurde, sind in der Region mehrere Surfprojekte auf die lange Bank geschoben worden. In Wolfratshausen rollen Freizeitsportler heute bloß auf einer Rampe an Land, statt eine perfekten Welle im Werkskanal an der Loisachmündung zu reiten. In Dachau galt die Surfwelle auf dem Mühlbach als gescheitert – inzwischen keimt wieder Hoffnung auf, dass auch mit wenig Wasser Surfen möglich sein könnte. Dagegen sind die kommerziellen Wellen in Taufkrichen und Hallbergmoos erfolgreich.
Surfprojekte auf FlüssenWo Bayern auf die Welle wartet
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In Dachau könnte klappen, was in Wolfratshausen längst gescheitert ist: Surfen auf dem Fluss. An anderen Orten locken kommerzielle Kunstwellen. Über Initiativen und bürokratische Hürden fernab des Münchner Eisbachs.
Von Benjamin Engel, Annette Jäger, Bernhard Lohr, Petra Schnirch, Jessica Schober
