bedeckt München

Sulzemoos:Unfallserie sorgt für Stau auf A 8

Zwischen der Anschlussstelle Sulzemoos und Dachau/Fürstenfeldbruck kam es am Mittwochmorgen zu mehreren Auffahrunfällen, die den ohnehin zäh fließenden Berufsverkehr zwischenzeitlich zum Erliegen brachten. Der erste Unfall ereignete sich laut Polizei, nachdem eine 23-jährige Autofahrerin aus Augsburg das Abbremsen eines vorausfahrenden Opel zu spät erkannt hatte. Ein nachfolgender Mercedes bremste ebenfalls zu spät und fuhr auf den Opel auf. Ein weiterer Wag fuhr trotz Brems- und Ausweichmanövern noch auf diesen Mercedes auf. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizeiangaben auf rund 21 000 Euro. Kurz darauf, etwa 1,5 Kilometer weiter hinten fuhr ein 19- jähriger Augsburger mit seinem Kleintransporter im entstandenen Stau auf einen vorausfahrenden Opel auf. Auch hier wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt rund 6000 Euro.

Etwa eine Stunde später kollidierten im Rückstau bei geringer Geschwindigkeit zwei Pkw seitlich miteinander, wobei ein Sachschaden in Höhe von rund 6000 Euro entstand. Die Fahrzeuge konnten aufgrund der Beschädigungen nicht mehr weiterfahren und blockierten bis zur Bergung eine Fahrspur. Verletzt wurde hierbei niemand. Wiederum 30 Minuten später erkannte ein 31-jähriger Augsburger VW-Fahrer das Stauende kurz nach der Anschlussstelle Sulzemoos zu spät und fuhr mit erheblicher Wucht auf einen stehenden VW auf, der durch den Aufprall auf den Seitenstreifen geschleudert wurde. Der Unfallverursacher und der 55-jährige VW-Fahrer wurden leicht verletzt in das Klinikum in Dachau eingeliefert. Der Sachschaden beträgt in diesem Fall rund 25 000 Euro. Während der Unfallaufnahme wurde der Verkehr über den Standstreifen geleitet, wobei sich ein Sattelzug und ein Audi seitlich streiften, was erneut zur Verstopfung der Fahrbahn führte. Der Sachschaden beträgt in diesem Fall ebenfalls rund 6000 Euro. Im Zeitraum von 7 bis 9.30 Uhr bildete sich infolge der Unfälle ein zehn Kilometer langer Rückstau.

© SZ vom 08.10.2020 / SZ
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema