Die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung, kurz Strabs, durch die bayerische Landesregierung im Jahr 2018 war als Akt der Bürgerfreundlichkeit gedacht. Doch der ist voll in die Hose gegangen. Belastungsklarheit für Betroffene hatte schon Jahre vorher das Bundesverfassungsgericht angemahnt, das Gegenteil ist herausgekommen. Kaum jemand kann derzeit absehen, ob die alte Straße vor dem Haus nicht doch zur Kostenfalle wird.
MeinungStraßenerschließungSchnellschuss nach hinten
Kommentar von Alexandra Vettori
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Die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung war wohl etwas vorschnell. Denn jetzt ist alles wie vorher, nur komplizierter, teurer – und so unklar wie noch nie.
