Nach der langen Hitzeperiode ist am Mittwochvormittag ein heftiger Starkregen über dem Landkreis Dachau niedergegangen. Laut Kreisbrandrat Maximilian Reimoser mussten die Feuerwehren im Landkreis zu fünf Einsätzen ausrücken. In Dachau wurde die Feuerwehr am Mittag alarmiert, nachdem die Ludwig-Ganghofer-Straße überflutet worden war. Auch in Kleinberghofen im Gemeindegebiet Erdweg stand eine Straße teilweise unter Wasser, berichtet Reimoser, zudem sei dort ein Keller vollgelaufen.
Alarmiert wurde die Feuerwehr ebenso zu Einsätzen in Haimhausen und Arnbach bei Schwabhausen. Dort hatten die starken Niederschläge Wasser aus dem Kanal jeweils in einen Keller gedrückt. Die Feuerwehr musste das Wasser abpumpen. Die Bilanz des Kreisbrandrats fällt gelassen aus: „Es waren nur Kleinigkeiten.“
Auch für die Dachauer Feuerwehr war der Einsatz eher Routine. Dass nach starken Regenfällen Straßen unter Wasser stehen, hat Pressesprecher Wolfgang Reichelt auch früher schon erlebt. Ursache sei meist altes Laub, das die Entwässerungsschächte verstopfe, sodass große Wassermengen nicht mehr schnell genug abfließen könnten.

