MeinungHallengebühren:Auch der Kreistag sollte nun umdenken

Kommentar von David Kulessa, Dachau

Lesezeit: 2 Min.

Stadt Dachau, Training der ASV Volleyball Damen in der Sporthalle des JEG , npj/Foto: Jørgensen
Stadt Dachau, Training der ASV Volleyball Damen in der Sporthalle des JEG , npj/Foto: Jørgensen (Foto: Niels P. Jørgensen)

Die Gefahr, dass Dachauer Sportvereine ihr Angebot verringern müssen, ist zum Glück abgewendet. Jetzt wäre es an der Zeit, dass auch die Vertreter des Landkreises ihren Fehler erkennen.

Eine gute Entscheidung konnten die Stadträte im Haupt- und Finanzausschuss am Mittwoch gar nicht treffen. Sie hätten es ablehnen können, den Sportvereinen einen großen Teil der Mehrkosten abzunehmen, die durch die voraussichtliche Erhöhung der Nutzungsgebühren für Landkreisturnhallen ab Juni entstehen. Doch dann wären die Konsequenzen dramatisch gewesen, Vereine hätten ihr Sportangebot nicht aufrechterhalten können. Die Mitglieder des Ausschusses haben das erkannt und richtigerweise entschieden, lieber knapp 100 000 Euro mehr zu investieren als im Haushalt vorgesehen, um den Vereinen auch weiterhin 85 Prozent der Gebühren abzunehmen – trotz der angespannten Haushaltslage.

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