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Sigi Hagl kommt zum Obergrashof:Für Frieden und Klimaschutz

Endspurt der Dachauer Grünen im Bundestagswahlkampf

Auch für die Grünen im Landkreis Dachau hat der Endspurt im Bundestagswahlkampf begonnen. Die Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer tritt erneut als Direktkandidatin an. Unter dem Motto "Zukunft gestalten" wird sich die Vorsitzende des bayerischen Landesverbands, Sigi Hagl, am Donnerstag, 7. September um 15 Uhr zunächst der nachhaltigen Landwirtschaft und dem Schutz der Bienen zuwenden. Die Grünen fordern von der neuen Bundesregierung, sich konsequent gegen Neonikotinoide und den Einsatz von Glyphosat auszusprechen, das die Artenvielfalt bedroht, die lebenswichtig für die Bienen ist. Auf der Veranstaltung im Obergrashof erläutert zudem der Imker Ulrich Miller, warum eine ökologische Landwirtschaft für Mensch und Natur wichtig ist.

Einen Tag später, am Freitag, 8. September um 20 Uhr, beschäftigen sich die Grünen im Karlsfelder Bürgerhaus mit nachhaltiger Mobilität, Klimaschutz und Energiewende. In ihrem Bundestagswahlprogramm fordern die Grünen, von 2030 an nur noch Autos mit emissionsfreien Antrieben zuzulassen. Wie realistisch ist dieses Szenario? Referent Dieter Janecek, wirtschaftspolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion, fordert dafür freie Fahrt fürs Rad in Stadt und Land, eine Offensive für E-Bikes und den öffentlichen Nahverkehr, die Elektrifizierung von Straße und Schiene und Carsharing statt Autobesitz. Der Wahlkampfabschluss findet am Donnerstag, 21. September, um 20 Uhr in Dachau im Zieglerbräu statt. Dabei geht es um die Themen Frieden und globale Sicherheit. Harald Müller, Professor für internationale Beziehungen und nukleare Abrüstung, wird erläutern, welchen Beitrag die neue Bundesregierung für eine internationale Friedenspolitik leisten muss. Müller war auch Vorsitzender des Beratungsausschusses der Vereinten Nationen zu Abrüstungsfragen und ist ein Kenner der atomaren Bedrohung.

Die Dachauer Grünen stellen sich auch an allen Wochenenden bis zur Bundestagswahl an Infoständen den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Sie verzichten bewusst auf mobile Plakatständer, die nach ihrer Ansicht nur Stadt und Land verschandeln. Die örtlichen Plakatwände reichten für den Wahlkampf aus, nur wo es diese nicht gebe, würden grüne Plakatständer aufgestellt. Den Grünen sei es wichtiger, im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Ziele zu werben.

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