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Richtfest in Haimhausen:Neues Sport- und Kulturzentrum

Der Rohbau der Zweifachturnhalle und der Schulmensa steht

Die Erweiterung der Zweifachturnhalle der Grund- und Mittelschule sowie der Neubau der Schulmensa und Vereinsräume nimmt Gestalt an. Das Richtfest für das 5,2 Millionen Euro teure Bauvorhaben, das Bürgermeister Peter Felbermeier (CSU) als "Leuchtturmprojekt der Gemeinde" bezeichnet hat, findet am Donnerstag, 10. Oktober, um 10 Uhr statt. "Letztlich entsteht hier ein kleines Sport- und Kulturzentrum", so Felbermeier. Der Weg bis dahin war alles andere als leicht. Bürokratische Hemmnisse der Staatsregierung erschwerten das Vorhaben. Weil der schulische Bedarf für eine Dreifachturnhalle nicht ausreicht, setzt die Gemeinde den Bau in Kooperation mit dem SV Haimhausen um. Die Kommune übernimmt die Bauherrenschaft zu knapp 75 Prozent, die restliche Verantwortung trägt der Sportverein. "Für uns wird sich ein Traum erfüllen", so der Vereinsvorsitzende Theo Thönnissen. "Es war ein langer und sehr steiniger Weg, aber es hat sich gelohnt." Der SV Haimhausen wird für die nächsten 30 Jahre Hausherr sein. Auch weitere Vereine profitieren von dem Projekt: So entstehen zwei Proberäume für die Dorfmusik und die Chöre. Auch die Volkshochschule wird in dem Gebäude eine neue Heimat finden. In der Mensa, die von der Grund- und Mittelschule sowie von den Kindertagesstätten genutzt wird, können bis zu 500 Kinder essen.

An eine Erweiterung der Zweifachturnhalle dachten die Verantwortlichen in der Gemeinde vorsorglich schon beim Bau im Jahr 1980. Die westliche Wand war damals so gestaltet worden, dass ein Anbau problemlos möglich gewesen wäre. Vier Jahrzehnte später ist es so weit. Von den Kosten von 5,2 Millionen Euro tragen die Gemeinde und der Schulverband rund 3,8 Millionen Euro und der SV Haimhausen 1,4 Millionen Euro. Vom Freistaat und vom Landessportverband gibt es Zuschüsse in Höhe von rund 1,9 Millionen Euro.