Gesundheit und RettungswesenDachau ist jetzt „Region der Lebensretter“

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Dr. Christian Günzel (Dritter von links), Bernhard Seidenath, Alexandra Zimmermann, Christoph Adler (Referent Rettungsdienst), Dennis Behrendt (BRK-Kreisgeschäftsführer), Martin Noß (Leiter Rettungsdienst) mit dem Team der Rettungswache in Gröbenried (links und rechts) bei der Vorstellung der neuen Ersthelfer-App.
Dr. Christian Günzel (Dritter von links), Bernhard Seidenath, Alexandra Zimmermann, Christoph Adler (Referent Rettungsdienst), Dennis Behrendt (BRK-Kreisgeschäftsführer), Martin Noß (Leiter Rettungsdienst) mit dem Team der Rettungswache in Gröbenried (links und rechts) bei der Vorstellung der neuen Ersthelfer-App. BRK Kreisverband Dachau

Seit Kurzem gibt es die Alarmierungs-App für Ersthelfer auch im Landkreis. Der BRK-Kreisverband sieht darin einen großen Nutzen.

Dachau gehört seit Kurzem zur „Region der Lebensretter“. Dabei handelt es sich um eine Initiative, die qualifizierte Ersthelfer bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand mobilisiert, um bereits vor Eintreffen des Rettungsdienstes mit Wiederbelebungsmaßnahmen zu beginnen. Das BRK Dachau begrüßt die Einführung ausdrücklich: „Sie schließt eine entscheidende Lücke in der Rettungskette und kann die Überlebenschancen von Betroffenen deutlich erhöhen“, erklärte der BRK-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath.

Ab sofort können sich Freiwillige als Lebensretter in der neuen App registrieren und werden im Notfall alarmiert, seit dem Start am 6. März war dies bereits sechsmal der Fall. Der Beitrag des BRK besteht dabei unter anderem darin, dass neben Personal im Rettungsdienst auch zahlreiche Ehrenamtliche ausgebildet werden, die etwa bei Sanitätsdiensten auf Veranstaltungen, in den Bereitschaften oder bei der Wasserwacht im Einsatz sind. Auch diese können sich in der App registrieren und so zu einer noch schnelleren Hilfeleistung im Notfall beitragen.

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Die Eignung der medizinisch geschulten Ersthelfer wird von den Organisationsadministratoren im Landkreis Dachau geprüft. Dazu gehören Christian Günzel, Chefarzt des Roten Kreuzes in Dachau, und der Ärztliche Leiter Rettungsdienst, Michael Daunderer. Zusammen mit der Regionaladministratorin Alexandra Zimmermann vom Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Fürstenfeldbruck werden die geprüften Ersthelfenden anschließend für das System freigeschaltet. Günzel verweist auf die Bedeutung schneller Hilfe bei plötzlichem Herz‐Kreislauf‐Stillstand: „Mit sofortigen Wiederbelebungsmaßnahmen können die Überlebenschancen mehr als verdoppelt werden.“

„Ziel ist es, die ersten Minuten der Notfallversorgung durch die schnelle Reaktion von Ersthelfern zu verbessern“, erläutert Seidenath: „Alle im System registrierten Ersthelfenden werden in allen Leitstellenbereichen, die an das System angeschlossen sind, alarmiert. Von diesem großen, Regionen übergreifenden Helferpool profitieren alle beteiligten Städte und Landkreise.“

In den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck und Starnberg sind derzeit mehr als 850 qualifizierte Ersthelfer registriert. Wer ebenfalls mitmachen will, findet alle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung auf www.regionderlebensretter.de.

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