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Radverkehrskonzept in Weichs:Bürger fordern sichere Radwege

68 Fränkinger beteiligen sich an einer Unterschriftenaktion

68 Menschen aus dem Ortsteil Fränking haben sich an der Unterschriftenliste zu Radwegeverbindungen in der Gemeinde Weichs beteiligt. Hintergrund ist das vom Landkreis und den Kommunen geplante Radwegeverkehrskonzept, das derzeit erstellt wird. Zum einen beantragen die Fränkinger Bürger, dass für jeden Ortsteil eine möglichst sichere und direkte Radwegeverbindung zum Hauptort eingerichtet wird. Bezüglich Fränking sollte zudem ein Radweg parallel zur schmalen, schlecht einsehbaren Straße durch den Wald gebaut werden, so dass Schüler wie Erwachsene weitgehend gefahrlos in die am Ortsausgang gelegene Grundschule beziehungsweise in den Hauptort gelangen können.

In diesem Kontext hat sich der Bauausschuss mit dem Gutachten eines Planungsbüros befasst, in dem die Bedeutung der einzelnen Radwegeverbindungen dargestellt wird. Darin wird die Ausbaupriorität der Kreisstraße 2054 von Markt Indersdorf nach Weichs und von Weichs nach Petershausen am Rande des Weichser Moores als hoch bewertet. Was die Ausbaupriorität von Radwegen zwischen Fränking, Pasenbach, Engelbrechtsmühle und Weichs betrifft, sind die Chancen eher gering. Bezüglich der starken Verkehrsbelastung in der Kreisstraße 2054, Ortsdurchfahrt Weichs, verweist das Planungsbüro als Notlösung auf spezielle Schutzstreifen mit einer Regelbreite von 1,50 Meter, mindestens 1,25 Meter. Nachdem diese Ortsdurchfahrt nicht die Mindestbreite von sieben Metern aufweist, seien Schutzstreifen hier nicht realisierbar, lautet deshalb das Fazit des Planungsbüros. Zudem wäre das Parken auf den Schutzstreifen nicht möglich. Insbesondere die Straße von Weichs nach Fränking sei mit fünf Metern Breite zu schmal für die Ausweisung von Schutzstreifen. Nach längerer Diskussion einigte sich der Bauausschuss, das Hinweisschild "Radverkehr" aufstellen zu lassen sowie auf ein Tempolimit von 60 Kilometern pro Stunde.