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Praxis und Theorie in Schönbrunn:Neue Pfleger und Helfer

Das Franziskuswerk beginnt mit der Ausbildung von 30 Fachkräften

30 Frauen und Männer von 18 bis etwa Mitte 50 haben sich für eine soziale Ausbildung im Franziskuswerk Schönbrunn entschieden und werden abhängig vom Ausbildungszweig in einem, zwei oder drei Jahren Heilerziehungspflegehelfer oder Heilerziehungspfleger sein. Für den praktischen Teil werden sie in verschiedenen Einrichtungen des Franziskuswerks absolvieren, den theoretischen Teil an der hauseigenen Akademie Schönbrunn, an den Fachschulen für Heilerziehungspflege in Gut Häusern oder München.

"Es freut uns, wenn sich junge Menschen oder auch Quereinsteiger für einen Beruf im sozialen Bereich entscheiden", sagt die Referentin für Personalmarketing Eva Pfab. Das Berufsfeld ist breit gefächert und bietet viele Weiterentwicklungsmöglichkeiten. "Dieses Jahr konnten wir im Rahmen des Förderprogramms 'Fortbildung Beschäftigter' der Bundesagentur für Arbeit sogar drei Mitarbeitende, die derzeit als Hilfskraft bei uns beschäftigt sind, für eine Ausbildung gewinnen", betont Pfab. Die Ausbildungen zum Heilerziehungspfleger oder auch zum -helfer setzen eine, in der Regel zweijährige, Tätigkeit in heilpädagogischen oder sozialpflegerischen Arbeitsfeldern voraus. In Schönbrunn kann diese Zeit in einer Wohngemeinschaft oder in der Werkstatt für behinderte Menschen beziehungsweise der Edith-Stein-Förderstätte abgeleistet werden. Von Mitte September an lernen die Auzubis in der Regel an zwei Tagen pro Woche an der hauseigenen Akademie Schönbrunn die Theorie, die sie sofort an ihrem Arbeitsplatz in die Praxis umsetzen können. Die Kollegen fungieren als Mentoren.

Das Franziskuswerk Schönbrunn gilt als größter Arbeitgeber im Landkreis Dachau. Von Sozialpflege über Heilerziehungspflege, Generalistischer Pflege und Ergotherapie bis hin zur Heilpädagogik bietet das Franziskuswerk zusammen mit der hauseigenen Akademie Schönbrunn ideale Voraussetzungen für den Einstieg in einen Sozialberuf. Mit der Ausbildung der jetzt beginnenden 30 Männer und Frauen leistet die Einrichtung einen wichtigen Beitrag zur Verringerung des Fachkräftemangels im sozialen Bereich, betont die Personalmarketingreferentin Pfab. Weitere Ausbildungsmöglichkeiten bestehen übrigens auch im kaufmännischen Bereich.