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Planungsverband:Dachau ist Spitzenreiter

Die Stadt verzeichnet den größten Bevölkerungszuwachs in der Region

Das Bevölkerungswachstum der vergangenen Jahre in der Region München hält in fast allen Kommunen an. Betrachtet man die absoluten Zahlen, ist die Stadt Dachau mit 5722 neuen Einwohnern seit 2008 der Spitzenreiter unter mehr als 150 Kommunen im Ballungsraum der Landeshauptstadt. Das hat der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) mitgeteilt. Auf dem zweiten Platz folgt die Stadt Fürstenfeldbruck (Plus 3644 Einwohner), gefolgt von Karlsfeld (Plus 3412 Einwohner) und Olching (Plus 3091 Einwohner).

"Sehr viel stärker noch als das Einwohnerwachstum nimmt die Zahl der Arbeitsplätze (sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort) zu", teilt der Planungsverband mit. Insgesamt sind im PV-Gebiet, das 156 Kommunen umfasst, von 2008 bis 2018 etwa 140 500 neue Arbeitsplätze entstanden - Arbeitsplätze in der Landeshauptstadt München ausgenommen. Das entspricht einem durchschnittlichen Zuwachs von 30,5 Prozent. Die meisten Arbeitsplätze sind in Garching (Plus 12 153), Oberding (Plus 9276), Unterföhring (Plus 6703) und Hallbergmoos (Plus 5206) hinzugekommen. Auch in kleineren Gemeinden sind viele Arbeitsplätze entstanden, die zu einem prozentual sehr hohen Zuwachs führen, zum Beispiel Eitting mit einem Wachstum von 184,5 Prozent (Plus 799 Beschäftigte). Noch mehr Menschen haben in der Gemeinde Bergkirchen eine Arbeit gefunden. 3035 Beschäftigte sind hinzugekommen. Das entspricht einem Wachstum von 185 Prozent. In der Gemeinde Sulzemoos liegt dieser Wert bei 198,4 Prozent (Plus 732 Beschäftigte).

"Mit dem Zuwachs von Arbeitsplätzen ist meist auch ein Zuwachs beim Pendelverkehr verbunden", so der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München. Die meisten werktäglichen Einpendler hat 2018 die Stadt Freising (31 889 Einpendler) zu verzeichnen, gefolgt von Garching (23 184 Einpendler) und Unterföhring (22 814 Einpendler).

© SZ vom 05.12.2019
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