AbwasserWürmer und Bakterien fressen Mikroplastik

Lesezeit: 3 Min.

Der silberfarbene Biorieselbettreaktor beherbergt das neue Forschungsprojekt im Petershausener Klärwerk.
Der silberfarbene Biorieselbettreaktor beherbergt das neue Forschungsprojekt im Petershausener Klärwerk. (Foto: Johannes Simon)

Die Störstoffe müssen raus aus dem Abwasser. Ein Klärwerk im Norden Münchens zeigt, wie das geht: mit Mikroorganismen, die bereits seit Millionen von Jahren existieren. Die Ergebnisse des Projekts bei Petershausen sind wichtig für Wissenschaftler und Kommunalpolitiker in ganz Deutschland.

Von Alexandra Vettori, Petershausen

343 Partikel Mikroplastik schwimmen durchschnittlich in einem Kubikmeter geklärten Abwassers der Gemeinde Petershausen im Norden von München. Partikel, die das menschliche Auge nicht sehen kann. Im Vergleich ist das eher wenig, und man weiß es so genau, weil seit einem Jahr ein Forschungsprojekt der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in dem Klärwerk läuft. „Plastic Worms“ lautet der Titel des Projekts, das eines der Zukunftsprobleme aufgreift: Mikroplastik in der Umwelt.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: