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Ehrenamt:Petershausen installiert Mitmach-Plattform im Internet

Geimeinde will den ehrenamtlich Aktiven eine "digitale Heimat" geben.

Das Miteinander in einer Gemeinde lebt vom Engagement und von den Ideen der Bürger. In Petershausen will die Kommune jetzt das Potenzial der freiwillig Aktiven noch stärker fördern und unterstützen. Geplant ist dafür ein Mitmach-Portal im Internet. Das soll von Organisationen, Arbeitsgruppen, Helferkreis und Vereinen genutzt werden als Informations- wie Organisationsplattform. Ein erstes Konzept präsentierte der mit der Gestaltung beauftragte Experte Martin Binder von der Dachauer Firma Techmedia Consult jetzt im Gemeinderat.

Geplant ist, dass sich unter www.meinpetershausen.de Gruppen und Vereine vorstellen, dort über ihre laufenden Projekte berichten, geplante Aktivitäten ankündigen und weitere Mitstreiter werben. Die zentrale Internetseite soll "digitale Heimat" des Ehrenamts werden, wo sämtliche Informationen über freiwilliges Engagement im Ort zentral zusammenlaufen, erklärte Binder.

Um die Inhalte kümmern sich die Vereine

Um die Pflege und Aktualisierung der Inhalte werden sich die Gruppen selbst kümmern, je Initiative wird ein verantwortlicher Sprecher diese Aufgabe übernehmen. So soll auch sichergestellt werden, dass die Daten nicht beliebig manipuliert werden können, sondern nur von der jeweils zuständigen Person betreut werden. Vereine, die bereits eine eigene Internetpräsenz haben, können auf dem Bürgerportal per Link darauf verweisen. "Wir wollen keinesfalls Daten doppelt und dreifach verwalten", so Binder.

In einem ersten Testbetrieb wird die Basisversion des Bürgerportals mit Informationen, Bildern und Terminen starten. Zusatzfunktionen wie geschützter Mitgliederbereich, Newsletter oder die Funktion einer Online-Umfrage sollen später Schritt für Schritt dazukommen.

Blaupause für Gemeinde-Homepage

Das Bürgerportal dient gleichzeitig als Test für eine künftige neue Internetseite der Gemeinde. Die digitale Präsenz von Petershausen bedarf dringend einer Überarbeitung, da die aktuelle Domain aufwendig zu pflegen und wenig nutzerfreundlich ist. Läuft die Bürgerseite solide, will die Gemeinde auf dasselbe technische System umstellen, das dann auch von Rathausmitarbeitern gepflegt werden soll, das kündigte Bürgermeister Marcel Fath (Freie Wähler) an. Das Bürgerportal wird wohl im Frühjahr 2016 starten.