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Pandemie:Bündnis verschiebt Preisverleihung

Reden wir mal über Revolution; .

Der Dachauer Historiker Jürgen Zarusky arbeitete am Institut für Zeitgeschichte (IfZ) in München.

(Foto: Niels P. Joergensen)

Die anhaltende Corona-Pandemie erzwingt eine weitere Verzögerung der Verleihung des Hermann-Ehrlich-Preises 2020 durch das Bündnis für Dachau. Die Auszeichnung soll nun am Sonntag, 17. Oktober, um 15 Uhr posthum an den 2019 verstorbenen Historiker Jürgen Zarusky vergeben werden. Jürgen Zarusky hatte sich nach Meinung der Jury über Jahrzehnte für eine kritische und lebendige Erinnerungskultur in Dachau eingesetzt. Er half mit, die Stadt zu jenem Gedenkort zu machen, an dem Verantwortung für die Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur übernommen wird. Sein Blick richtete sich hierbei besonders auf die Opfergruppe der sowjetischen Zivilisten und Soldaten. Dazu zählen insbesondere auch die mehr als 4000 sowjetischen Kriegsgefangenen, die auf dem Schießplatz in Hebertshausen ermordet wurden.

© SZ vom 16.04.2021 / SZ
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