Landkreis Dachau:Kinder fällen ersten Christbaum

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Landkreis Dachau: Der erste Weihnachtsbaum der Saison wurde von Kindern des Hebertshausener Kindergartens auf dem Tannenhof Oberweilbach gesägt. Landwirt Stefan Spennesberger half bei den letzten Zentimetern.

Der erste Weihnachtsbaum der Saison wurde von Kindern des Hebertshausener Kindergartens auf dem Tannenhof Oberweilbach gesägt. Landwirt Stefan Spennesberger half bei den letzten Zentimetern.

(Foto: Toni Heigl)

Die Saison des Weihnachtsbaumverkaufs hat begonnen - auch im Landkreis Dachau. Auf dem Tannenhof Oberweilbach wird noch selbst gefällt.

Von Carlotta Böttcher, Dachau

Die Weihnachtsbaumsaison hat begonnen. Im Landkreis Dachau lud Stefan Spennesberger auf seinen Tannenhof Oberweilbach zum ersten Baumschlag der Saison. Neben Blasmusik und Speis und Trank auf dem hauseigenen Weihnachtsmarkt gab es Reden von Spennesberger und anwesenden Politikern.

Dass Züchter Spennesberger wegen eines geplanten Speicherbeckens zur Frostschutzbewässerung seiner Bäume und eines laut Gerichtsurteil zu tief gebohrten Brunnens auch Kritiker im Landkreis hat, fand in seiner Eröffnungsrede keine Erwähnung. Umso erfreuter zeigte er sich über die anstehende Weihnachtszeit: "Ein geschmückter Baum macht glücklich, er lässt die Sorgen in den Hintergrund und die Weihnachtsfreude in den Vordergrund treten."

Beliebt ist die zwei Meter hohe Nordmanntanne

Richard Reischl (CSU), Bürgermeister der Gemeinde Hebertshausen, lobte den Tannenhof Oberweilbach: "Der Christbaum wird hier zu einem Erlebnis gemacht", die Tradition des Baumfällens sei eine schöne Erinnerung, die sich bereits in Kindheitsjahren einpräge.

Anschließend zogen die Gäste in die benachbarte Baumkultur, um den ersten Baum der Saison zu sägen - was dieses Jahr die Kinder des Pfarrkindergartens St. Georg in Hebertshausen übernahmen. Kindergarten-Leiterin Ursula Neisser erzählt, dass der frisch gefällte Baum als "Wünsche-Baum" die Adventszeit im St.-Georg-Kindergarten begleiten wird. Die Baumdekoration sei schon fertig: Die Kinder haben Sterne gebastelt und mit Wünschen versehen, alle nicht käuflicher Natur.

Wie viele Weihnachtsbäume Spennesberger jede Saison verkauft, will er nicht verraten. Er sagt lediglich, es seien "mehrere Tausend Bäume pro Jahr". Multipliziere man eine konkrete Verkaufszahl mit 40 Euro pro Baum, könnte man fälschlicherweise schließen, dass der Tannenhof einen großen Umsatz hätte, so Spennesberger. Im Image-Video des Betriebs erfährt man, dass der beliebteste Baum bei den Kunden die Nordmanntanne mit knapp zwei Metern Höhe sei. Sie stünde acht bis zehn Jahre in der Kultur.

Auch in Markt Indersdorf auf dem Christbaumstadl kann man seinen Wunschbaum aussuchen und selbst schlagen. Die Blaufichten des Himmelreicher Christbaum-Markts gibt es ebenfalls seit Samstag zu kaufen.

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