Nachruf:Trauer um Michael Höhenberger

Nachruf: Michael Höhenberger hatte ein Gespür für gesellschaftspolitische Entwicklungen, während sie noch im Entstehen begriffen waren - weil er zuhören konnte.

Michael Höhenberger hatte ein Gespür für gesellschaftspolitische Entwicklungen, während sie noch im Entstehen begriffen waren - weil er zuhören konnte.

(Foto: Manfred Neubauer)

Der frühere Amtschef des Sozialministeriums galt einst als Edmund Stoibers "Mann fürs Grobe". Als Vorsitzender der Stiftung Max Mannheimer Haus hat er viel Einfluss auf die Erinnerungsarbeit in Dachau genommen. Jetzt ist er mit 69 Jahren gestorben.

Von Helmut Zeller, Dachau

In den Vordergrund hat sich Michael Höhenberger in Dachau nie gespielt. Das war nicht seine Art. Deshalb war der Top-Beamte und CSU-Mann in der Dachauer Öffentlichkeit auch nicht groß bekannt, obwohl er doch als Vorsitzender der Stiftung des Max Mannheimer Studienzentrums (MMSZ) einigen Einfluss auf die Erinnerungsarbeit in der Stadt nahm.

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