Heimat schmeckt für Sabrina Fenzl nach Bohnenkraut. Noch immer wächst die feinblättrige, saftig grüne Pflanze, mit der schon ihre Oma viel gekocht hat, neben Wermut, Salbei, Glücksklee, einer ägyptischen Zwiebel, Malabarspinat und Brennnesseln im heimischen Garten und wandert von dort auf die Teller von Fenzls Gästen. In ihrem nur ein paar Autominuten entfernt gelegenen Restaurant Mind in Markt Indersdorf serviert sie als Vorspeise nämlich aktuell eine Forelle aus Gröbenzell mit Paprika, japanischem Ingwer – und eben Bohnenkraut.
SZ-Serie: Dahoam in...Zwischen Familienwald und Sterneküche
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Die 37-jährige Sabrina Fenzl hat sich ganz bewusst dafür entschieden, nach ihrer Ausbildung in die Heimat Markt Indersdorf zurückzukehren. In ihrem Wald sammelt sie die Energie, die sie für ihren oft sehr anstrengenden Job als Chefin eines Sterne-Restaurants braucht.
Niels P. JørgensenSabrina Fenzl liebt die Gegensätze. Ganz bewusst hat die Köchin ihr Restaurant deshalb in der kleinen Marktgemeinde Indersdorf eröffnet, wo sie aufgewachsen ist.
Von Jacqueline Lang, Markt Indersdorf
