Markt Indersdorf/Altomünster:Zahl der "Spaziergänger" nimmt ab

Im Landkreis fanden am Wochenende erneut unangemeldete "Spaziergänge" von Menschen statt, die die Coronamaßnahmen kritisieren. Wie die Polizei mitteilt, waren am Sonntagnachmittag in Indersdorf und Altomünster erneut Menschen mit Lichtern und Laternen unterwegs. In Indersdorf zogen demnach etwa 200 Personen vom Marktplatz durch den Ort und wieder zurück. In Altomünster nahmen zeitgleich etwa 120 Personen an dem "Spaziergang" vom Marktplatz durch den Ort teil. Damit hat sich die Zahl der Teilnehmenden im Vergleich zum Wochenende vor Weihnachten deutlich reduziert. Vereinzelt seien Teilnehmer zur Einhaltung des Abstand-Gebots ermahnt worden, ansonsten seien beide Umzüge "friedlich und störungsfrei" verlaufen, heißt es in einer Pressemitteilung der Dachauer Polizei. Obwohl die Versammlungen erneut nicht angemeldet worden sind, lösten die Beamten die Versammlungen in beiden Gemeinden nicht auf. Recherchen der SZ Dachau zufolge organisieren sich die "Spaziergänger" über Chatgruppen in der App Telegram. In den Chatgruppen werden auch NS-Vergleiche, Verschwörungsmythen und Reichsbürgerpropaganda geteilt.

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