Am 20. Juli 1944 versuchte Claus Graf von Stauffenberg, Adolf Hitler zu töten. Hitler nahm damals Rache. Fast alle Widerstandskämpfer ließ er grausam ermorden, Hunderte mutige Menschen aus Militär, Zivilleben, Kirche und Politik. Ihre Kinder wurden den Eltern entrissen: Sie sind die letzten Stimmen des Widerstands.
Bestsellerautor Tim Pröse hat die Töchter und Söhne des 20. Juli besucht, begleitet und ihnen zugehört: Welche Erinnerungen haben sie geprägt? Und welche Botschaft haben sie für die Gegenwart, in der sich die Demokratie in Deutschland erneut wehren muss gegen Kriege, Diktatoren und radikale Kräfte?
Der Kulturkreis Röhrmoos hat Tim Pröse mit der szenischen Lesung „Stauffenberg. Eine Spurensuche.“ gewinnen können. Für die musikalische Untermalung sorgen Alexandra Fischer (Gesang, Piano) und Florian Ewald (Klarinette, Saxophon).
Die Lesung findet am Samstag, 2. November um 19 Uhr in der Inzemooser Stube im Landgasthof Brummer in Großinzemoos statt. Einlass ist um 18.30 Uhr, Eintritt frei, es wird um Spenden gebeten. Reservierungen nimmt der Wirt unter 08139/7270 entgegen.
