Dürre in Dachau:Bäche trocknen aus - und Fische sterben

Lesezeit: 4 min

Dürre in Dachau: Schlamm und Steine, aber kaum noch Wasser: das Flussbett der Ilm bei Pipinsried.

Schlamm und Steine, aber kaum noch Wasser: das Flussbett der Ilm bei Pipinsried.

(Foto: Niels P. Jørgensen)

Im Rettenbach und in der Ilm im Landkreis Dachau hat ein Fischsterben eingesetzt. "Die Lage ist sehr ernst", sagt Fischereifachberater Bernhard Gum vom Bezirk Oberbayern. Er fordert regionale Eingreiftruppen und eine bessere Prävention.

Von Helmut Zeller, Dachau

Die nächsten zwei Wochen sind entscheidend. Viel Hoffnung hat Fischereifachberater Bernhard Gum aber nicht. Es sieht ganz danach aus, dass die seit Wochen herrschende Trockenheit und Hitze weiter anhalten werden. "Dann werden wir leider noch an viel mehr Gewässern mit Vertrocknung, Sauerstoffmangel und eben Fischsterben zu kämpfen haben", sagt der Experte des Bezirks Oberbayern. Im Landkreis Dachau sind bereits zwei Gewässer betroffen: Abschnitte des Rettenbachs in Giebing in der Gemeinde Vierkirchen und der Ilm - ein wertvolles Bachmuschelgewässer - oberhalb von Pipinsried. Helfer haben zwar einige Hundert Elritzen gerettet und Muscheln umgesetzt - viele Tiere sind jedoch verendet. "Die Lage ist sehr ernst", sagt Gum.

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