Dachau:Schuleingangsuntersuchungen nur eingeschränkt möglich

Die Schuleingangsuntersuchungen finden auch in diesem Jahr nur in eingeschränkter Form statt. Zwar habe man, teilt das Gesundheitsamt mit, im aktuellen Meldejahrgang zunächst regulär und mit Untersuchung der Kinder in Präsenz begonnen. Aufgrund der jedoch wieder rasch ansteigenden Infektionszahlen habe das Gesundheitsministerium "eine Priorisierung der Aufgaben in Zusammenhang mit der Coronapandemie" vorgesehen. Dies habe zwischenzeitlich eine personelle Umverteilung innerhalb des Gesundheitsamts nötig gemacht. Als dann die Infektionszahlen wieder rückläufig gewesen seien, habe man sich aus zeitlichen Gründen dagegen entschieden, alle bis dahin noch nicht untersuchten Kindern in Präsenz zu untersuchen, sondern sich weiterhin für die Untersuchung in "reduzierter Form" entschieden. Diese sei im Sinne der "Aufgabenpriorisierung" möglich, auch wenn die Untersuchungen eigentlich gesetzlich vorgeschrieben ist.

Konkret bedeutete eine Durchführung in reduzierter Form: Die Erziehungsberechtigten müssen dem Gesundheitsamt das Impfbuch, sowie das Vorsorgeheft vorlegen. Bei fehlenden oder demnächst anstehenden Impfungen muss ein Termin beim Kinder- oder Hausarzt vereinbart werden. Fehlt die Vorsorgeuntersuchungen (U9) wird das Kind zur schulärztlichen Untersuchungen einbestellt. Erziehungsberechtigte hätten aber, auch das betont das Gesundheitsamt, in diesem wie auch in den vergangenen zwei Pandemiejahren stets die Möglichkeit gehabt, ohne Angabe konkreter Gründe einen Termin für eine vollständige Schuleingangsuntersuchung in Präsenz zu vereinbaren.

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