Landratsamt Dachau:Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt

Eine Expertengruppe erarbeitet im Landratsamt ein Konzept zum Schutz vor Hitze. Besonders geschützt werden müssen Ältere, Schwangere und Kleinkinder.

Gerade bibbern alle im kühlen Spätsommer und ängstigen sich vor dem kalten Winter, da denkt man im Dachauer Landratsamt schon über die nächste Hitzeperiode nach. Um eine Hitze-Strategie zu entwickeln, die vor allem ältere Menschen, Schwangere und Kleinkinder schützt, hat sich kürzlich eine Expertengruppe aus Gesundheitsamt, Gesundheitsregion Plus, Klimaschutz, Pflegeheimen, ambulanter Pflege und Kinderbetreuung getroffen.

Ziel ist es, Maßnahmen zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels zu erarbeiten und umzusetzen. Seit einigen Jahren empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), geeignete Instrumente für den Gesundheitsschutz zu entwickeln. Gerade für vulnerable Gruppen hat Hitze gesundheitliche Folgen für Herz und Kreislauf und ruft Kopfschmerzen, Ermüdung oder abnehmende Konzentrationsfähigkeit hervor.

Wichtiger Diskussionspunkt bei dem Treffen war, wie die betroffene Zielgruppe erreicht werden kann. Personen in Pflegeheimen bekommen Hilfe und Informationen, wichtig ist also der Zugang zu alleinlebenden älteren Menschen. Sind keine Angehörigen verfügbar, spielen ehrenamtliche Helfer eine wichtige Rolle. Nach der Bestandsaufnahme geht die Arbeitsgruppe nun in die Feinarbeit und erarbeitet Schwerpunkte und Konzepte für die einzelnen Zielgruppen.

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