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Kommunalwahl Karlsfeld:Vier Männer, keine Frau

Grüne gründen Ortsverein

Michael Fritsch wurde erneut zum Sprecher des Ortsverbands der Grünen in Karlsfeld gewählt.

(Foto: Niels P. Jørgensen)

Grünen Ortsverband hat neuen Vorstand einstimmig gewählt

Der Ortsverband der Grünen in Karlsfeld hat seinen Vorstand für die kommenden zwei Jahre gewählt: Die Sprecher Michael Fritsch sowie Carsten Schleh wurden einstimmig gewählt. Gleiches gilt für die Beisitzer Nino Göres und Aloys Maue.

Michael Fritsch berichtete über die ersten zwei Jahre des Ortsverbandes der Grünen in Karlsfeld. Zahlreiche öffentliche Veranstaltungen zu verschiedenen Themen wie Mobilität, Gesundheit und Datenschutz wurden in der Zeit gemeinsam mit externen Experten durchgeführt. Nach diesem Rückblick übernahm Jutta Krispenz, Sprecherin des Kreisverbandes Dachau der Grünen, um die Wahl zu leiten. In insgesamt drei Wahlgängen wurden die beiden Sprecher sowie die beiden neuen Beisitzer einstimmig gewählt. Die Freude der gewählten Vorstandsmitglieder war sehr groß, auch wenn diese dadurch getrübt wurde, dass sich kein weibliches Parteimitglied zu einer Vorstandskandidatur motivieren ließ.

Michael Fritsch dankte den anwesenden Mitgliedern für ihr Vertrauen. Er schilderte, dass er einen Schwerpunkt seiner Arbeit im dynamischen Wachstum, durch den die Gemeinde geprägt ist, sieht. "Die Gemeinde Karlsfeld ist durch einen großen Zuzug verschiedener Menschen geprägt. Die Herausforderungen, die dieses Wachstum mit sich bringt, wollen wir für die Bürgerinnen und Bürger in Karlsfeld positiv mitgestalten und entwickeln. Wir müssen das Wachstum der Gemeinde ökologisch, verkehrssicher und bürgerfreundlich gestalten", führte er aus.

Auch Carsten Schleh bedankte sich für das Vertrauen und gab einen Ausblick auf die kommenden Themen, die der Ortsverband in den nächsten Monaten angehen möchte: Neben der Gestaltung des Kommunalwahlkampfes mit dem Ziel eine eigene Fraktion in den Gemeinderat entsenden zu können, wolle man sich beispielsweise der Lernumgebung der Karlsfelder Schüler in den Schulen annehmen. Hierbei fokussiere man sich s in einem ersten Schritt auf die akustischen Bedingungen in den bereits bestehenden aber auch den neuen, sich im Bau befindlichen, Schulen, so Schleh.