Bürgermeisterwahl im Landkreis DachauReischl wird abgewählt

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Eine herbe Enttäuschung erlebt Hebertshausens Bürgermeister Richard Reischl. Eine deutliche Mehrheit stimmt für seinen Kontrahenten von der CSU.
Eine herbe Enttäuschung erlebt Hebertshausens Bürgermeister Richard Reischl. Eine deutliche Mehrheit stimmt für seinen Kontrahenten von der CSU. Toni Heigl

In Petershausen, Haimhausen und Hebertshausen stehen die neuen Bürgermeister schon fest. Röhrmoos, Altomünster und Bergkirchen dagegen brauchen Stichwahlen.

Von Alexandra Vettori

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Von Anfang an hat CSU-Kandidat Johannes Stadler bei der Bürgermeisterwahl in Petershausen die Nase vorn, kurz vor 19.30 Uhr steht fest: Der 34-Jährige setzt sich denkbar knapp im ersten Wahlgang mit 50,1 Prozent gegen Bernhard Lachmann von den Freien Wählern durch, der auf 22,2 Prozent kommt.

Johannes Stadler (CSU) heißt der neue Bürgermeister von Petershausen. Auf ihn entfallen im ersten Wahlgang 50,1 Prozent der Stimmen.
Johannes Stadler (CSU) heißt der neue Bürgermeister von Petershausen. Auf ihn entfallen im ersten Wahlgang 50,1 Prozent der Stimmen. Niels P. Jørgensen

In Röhrmoos dagegen gibt es eine Stichwahl zwischen Georg Niederschweiberer (FW) mit 43,1 Prozent und Johanna Baumann (CSU) mit 33,8 Prozent.

Georg Niederschweiberer (Freie Wähler) geht in Röhrmoos die Stichwahl gegen  Johanna Baumann (CSU).
Georg Niederschweiberer (Freie Wähler) geht in Röhrmoos die Stichwahl gegen  Johanna Baumann (CSU). G. Niederschweiberer

Gleiches gilt für Bergkirchen, wo Dagmar Wagner von der Wählergemeinschaft Eisolzried-Lauterbach-Kreuzholzhausen mit 46,8 Prozent nur knapp vor CSU-Mann Erich Oßwald mit 45,7 Prozent liegt.

In Hebertshausen dagegen siegt CSU-Kandidat Hans-Jürgen Schreier klar mit 58,8 Prozent. Amtsinhaber Richard Reischl, der als Parteiloser antritt, kommt nur auf 41,2 Prozent.

Hans-Jürgen Schreier (CSU) ist der neue Bürgermeister von Hebertshausen.
Hans-Jürgen Schreier (CSU) ist der neue Bürgermeister von Hebertshausen. Schreier

In Haimhausen dagegen verliert die CSU das Rathaus. Ihr Kandidat Josef Heigl unterliegt mit 43,8 Prozent Stefan Jänicke-Spicker von der Bürgerstimme, der auf Anhieb 56,2 Prozent schafft.

Der Bürgermeister von Schwabhausen, Wolfgang Hörl (Freie Wähler), konnte sein Amt verteidigen, er erhielt im ersten Wahlgang 65,8 Prozent der abgegebenen Stimmen. Sein Kontrahent von der CSU, Markus Arnold, erhielt 34,2 Prozent.

Der amtierende Bürgermeister von Altomünster, Michael Reiter von der Freien Wählergemeinschaft, muss mit seinen 41,9 Prozent in die Stichwahl gegen Gerhard Hufnagel von der CSU, auf den 31,9 Prozent der Stimmen entfallen.

Michael Reiter (FWG), Bürgermeister von Altomünster, muss in die Stichwahl.
Michael Reiter (FWG), Bürgermeister von Altomünster, muss in die Stichwahl. Toni Heigl

In Weichs heißt der neue Bürgermeister Jochen Reiner von der Weichser Bürgervertretung. Er setzte sich im ersten Wahlgang mit 51,9 Prozent gegen Martin Hofmann von der CSU durch, der auf 48,1 Prozent kommt.

Auf Anhieb 61 Prozent holt in Pfaffenhofen an der Glonn Roland Pitzl von der Allgemeinen Wählergruppe (AWG).  Stefan Berglmeir von der Liste CSU-Parteifreie, kommt nur auf 39 Prozent.

Gegenstimmen ohne Gegenkandidaten

Keine Überraschungen gibt es naturgemäß in den vier Kommunen, in denen nur ein Kandidat antritt: So kommt  der amtierende Bürgermeister von Markt Indersdorf, Franz Obesser (CSU), auf 92,6 Prozent der Stimmen. Der Bürgermeister von Vierkirchen, Harald Dirlenbach (SPD), kann dagegen auch ohne Gegenkandidat nur 69,62 Prozent einfahren. Über 30 Prozent entfallen auf wählerbenannte Personen.

In Sulzemoos kann sich Amtsinhaber Johannes Kneidl (CSU) über 85,8 Prozent freuen. Markus Trinkl, Bürgermeister von Odelzhausen, kommt dagegen nur auf 77,9 Prozent, auch hier schreiben 22,1 Prozent der Wählenden andere Namen auf die Stimmzettel.

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